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Lösungen

Gassensor

Im Rahmen dieses Projektes werden zwei Anwendungsfelder unterschieden. Zum Einen die Ermittlung des Geruchs und die Meldung über ein Netzwerk an das Pflegepersonal und zum Anderen die Geruchsermittlung mit der direkten, diskreten Meldung an die betroffenen Person selbst. Im letzteren Fall handelt es sich um ein portables Gerät, welches individuelle Kommunikationsschnittstellen zu dem Betroffenen hat. Im ersten Fall kann das Sensorsystem selbst zwar auch mobil an der Person vorgesehen werden, es wird aber je nach Pflege- und Wohnsituation auch eine stationäre Variante vorgesehen und erprobt, wobei sich hier das Sensorsystem in einem (kleinen, aber definierten) Abstand vom Körper befinden wird (z.B. am Bett). Die beiden Anwendungsfelder erfordern unterschiedliche Informationsschnittstellen: Im ersten Fall geht ein standardisierter Ruf an eine helfende Person. Dazu soll das Sensorsystem in das speziell für die Pflegeunterstützung im häuslichen Bereich entwickelte Produkt Paul des Projektpartners CIBEK integriert werden, das Informationen an individuelle Pfleger, Helfer oder z.B. die Zentrale einer ambulanten Einrichtung weiterleitet.
Im anderen Anwendungsfeld erfolgt die Information diskret an den Träger selbst (Display, Licht -, Ton- oder Vibrationssignal werden in die Evaluierung einbezogen). Als weitere Kommunikationsvariante ist die Einbindung in ein lokales Netz (bei stationärer Pflege) z.B. über WLAN vorgesehen.
Wesentlich im Rahmen der Innovation ist, dass hier unterschiedliche Kommunikationsschnittstellen der betroffenen Person zur Verfügung gestellt werden. Ein hoher Individualisierungsgrad ist notwendig, um die Akzeptanz und damit die tatsächliche Nutzung zu gewährleisten. Daher werden für die verschiedenen Szenarien und Nutzergruppen unterschiedliche Informationsschnittstellen entwickelt und auf Eignung, Nutzbarkeit und Akzeptanz untersucht.
In diesem Projekt wird als Basissensor des Geruchssensorsystems ein hierfür speziell angepasster Gassensor entwickelt, dessen Empfindlichkeit auf die Gase abgestimmt ist, die unangenehme Gerüche bei menschlichen Ausscheidungen erzeugen. Der Sensor wird auf eine geringe Querempfindlichkeit optimiert um die speziellen Anforderungen erfüllen zu können.
Für die Erforschung und Entwicklung des Sensorsystems werden die Kompetenzen der Hochschulpartner in der Mikrosystemtechnik und Mikrostrukturtechnik (HFU, AG Mescheder), des IMTEK (gassensitive Schichten und innovative Verfahren zum Applizieren von Sensorarrays) und der intelligenten Signalverarbeitung (HFU, AG Benyoucef) mit den technologischen und fertigungstechnischen Erfahrungen und Kompetenzen der Firmen UST und Binder verknüpft.


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