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Projektziele

Unterstützung für den demografischen Wandel

Vorrangiges Anliegen des Projekts SensOdor, aus sozialwissenschaftlicher Sicht, ist die bedürfnisgerechte Entwicklung und der Einsatz von Geruchssensoren vor allem bei Menschen mit Harn- und Stuhlinkontinenz. Geruchssensoren sollen, eingesetzt in der ambulanten Pflege älterer und hochaltriger Menschen, deren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erleichtern und ihren Verbleib in der eigenen Häuslichkeit länger zu ermöglichen.
Ferner soll der Geruchssensor in der stationären Pflege eingesetzt werden können.
Für Menschen, die sich trotz ihrer mit Gerüchen verbundenen Handicaps im Alltag selbst aktiv versorgen und bewegen soll der Geruchssensor eine Früherkennungsmaßnahme darstellen und eine Hilfe zur besseren Inklusion und Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Freizeit.

Das Vorhaben zielt nicht nur auf die Entlastung der Menschen selbst und der Verbesserung der Möglichkeiten ihrer Teilhabe, sondern ebenso auf die Rahmenbedingungen, in denen sie wohnen und versorgt werden. Das heißt: Die unterstützende Technik muss in die in der Versorgung praktizierten und bewährten Routinen der Fachkräfte, sowie der Angehörigen und Ehrenamtlichen eingepasst werden können und die Versorgung als Ganzes erleichtern, verbessern und wirtschaftlicher gestalten.

Technisches Entwicklungsziel ist ein entsprechend differenziert einsetzbares Sensorsystem, das als Körpergeruchssensor ausgelegt wird und gemäß der genannten Anwendungsfelder über passende Schnittstellen konfiguriert werden kann. Innovativ und für die Betroffenen eine wesentliche Erleichterung ist dabei der Ansatz, die Sensorik nicht im Schambereich ein zu setzen, sondern Inkontinenzereignisse auch noch in geringer Entfernung vom Körper zu erkennen. Das System soll in realen Pflegesettings erprobt und evaluiert werden.
Eine bedarfsgerechte Entwicklung wird durch eine frühe Evaluierung der Bedürfnisse der Betroffenen, von Pflegefachkräften, Angehörigen und ehrenamtlichen Helfern sowie eine entwicklungsbegleitende Evaluierung des Nutzungsverhaltens erzielt. Technisch kommen für das Sensorsystem Mikrotechnologieverfahren zur Anwendungen, wobei die Technologieauswahl unter dem Gesichtspunkt der späteren Skalierbarkeit der Fertigung erfolgt. Die erforderliche Selektivität für Inkontinenz relevante Gerüche wird durch einen Array-Ansatz und zugeordneter Signalverarbeitung realisiert werden. Verschiedene Schnittstellen ermöglichen den Einsatz in der ambulanten und stationären Pflege.


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